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Start | Nachwuchstraining | Kontakt |
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Der Club wurde im Jahr 1978 in Fischamend gegründet. Seit 1980 der
ASKÖ angehörig übersiedelte man 1989 mit einigen Zielscheiben nach
Schwechat auf den Sportplatz des Eisenbahnersportvereins neben der
Brauerei. Ein Raum in der Baracke des ESV stand als Geräteraum zur
Verfügung. Aufgrund eines größeren Bauprojekts jedoch mußte bald
wieder nach einem neuen Schießplatz Ausschau gehalten werden. 1998
erhielten sie dann mit Hilfe der Stadtgemeinde Schwechat auf dem
Festplatz in Schwechat-Rannersdorf ihre neue Trainingsstätte, dass
das Weiterbestehen des Vereins gewährleistete. |
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Das Bogenschießen
Der Bogensport kann sich in den letzten Jahren in Österreich über
einen großen Zulauf neuer Mitglieder aller Altersgruppen erfreuen,
dennoch bleibt dieser Sport mit seinen ca. 950 Mitgliedern
österreichweit eine Minderheitensportart. Das ganze Jahr über kann
man diesen Sport in der Halle oder im Freien ausüben.
Geschicklichkeit, Konzentration und Ausdauer sind wichtiger als Kraft.
Der Ursprung des Bogenschießen liegt nach Meinung der Archäologen
über 54.000 Jahre zurück. Wurde der Bogen anfänglich für die Jagd und
später im Krieg verwendet, verlor er jedoch nach der Erfindung des
Schießpulvers als Waffe an Bedeutung.
Compound-Bogen: In den letzten Jahren ist der Compound-Bogen, dessen
Arme nach dem Exzenter und Flaschenzugprinzip gespannt werden, groß
im Kommen. Diese Art von Bögen erzielen eine höhere Wurfkraft bei
gleichzeitiger verminderter
Recurve-Bogen: Als Turnier-Bogen findet momentan fast ausschließlich
der zerlegbare Recurve-Bogen Verwendung. Der Mittelteil bei diesen
Bögen besteht aus hochwertigem Leichtmetall – früher auch aus Holz.
Die beiden Wurfarme werden aus Holz-, Glasfieber- oder
Carbonlaminaten, sowie aus der neuesten Entwicklung aus Carbon
synthetic foam und Ceramic hergestellt.
Sehne: Wurde die Sehne in der Urzeit aus tierischen Materialien
hergestellt, so fand später auch feine Seide Verwendung. Jetzt sind
synthetische Fasern wie Dacron, Kevlar und Fast-Flight aus der
Weltraumtechnologie üblich.
Pfeile: Verschiedene Wanddicken und Durchmesser, die dem Zuggewicht
des Bogens angepaßt sein müssen, bewirken eine gerade, flache
Flugbahn. Diese sogenannten Schäfte werden dann der Auszugslänge
jedes einzelnen Schützen angepaßt und mit Nocken, Spitzen und Federn
versehen. Früher aus Holz werden jetzt die Pfeile aus Alu-Legierungen
– teilweise mit Carbonverstärkung – hergestellt, die eine sehr
genaue, flache und weite Flugbahn (ca. 1 Kilometer) erzielen.
Schützenklassen und Wettbewerbe
Langbogen und Primitivklasse:
Meist durchgehend aus Holz hergestellt (Indianer oder Ritterbögen).
Blankbogenklasse (Barebow):
Ein Bogen auf dem kein Hilfsmittel angebracht werden darf.
Recurve-Bogen (bereits erwähnt):
Auf diesem Bogen dürfen Visier und Stabilisierung angebracht werden.
Die einzige Klasse, die bei Olympia vertreten ist.
Compound-Bogen (bereits erwähnt):
Dieser Bogen wird über ein Exzentersystem gespannt und kann mit
mechanischem Release, Diopter und anderen mechanischen Hilfsmitteln
ausgestattet sein.
FITA-Scheibenschießen:
Olympische Disziplin,
Entfernungen für
Herren 90m, 70m, 50m u. 30m
Damen 70m, 60m, 50m u. 30m
je 36 Pfeile
Indoor Scheibenschießen:
Entfernung 18 Meter, Halle, zwei Durchgänge, je 30 Pfeile.
Feld-Schießen:
Feld- und Jagdrunde, 24 Scheiben pro Runde. Die Jagdrunde wird ohne
Entfernungsangabe vom Abschußpunkt bis zur Scheibe geschossen, wobei
die Entfernungen bis 55 Meter betragen können. Bei der Feldrunde sind
die Entfernungen angegeben, die Entfernungen sind dann bis 60 Meter.
In dieser Disziplin wird grundsätzlich in Gruppen von vier Schützen
geschossen, die pro Scheiben 3 Pfeile schießen. Bei dieser Disziplin
sollte man gut bei Fuße sein, da man fast den ganzen Tag in
vorwiegend hügeligem Gelände verbringt und das bei jedem Wetter.
3-D Jagdliches Schießen:
Es wird auf 3-D Figuren in Lebensgröße geschossen (Hasen, Rehe, etc.).
Seit 2004 zählt der Bogensportclub Schwechat als Zweigverein zur SVS. |
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