| SVS Post hat den Bann gebrochen und sicherte sich nach dreijähriger Pause wieder den Titel im ÖVV-Cup der Damen. Die Schwechaterinnen bezwangen am Freitag im Wiener Budocenter vor knapp 1000 Zuschauern den TSV Sparkasse Hartberg nach fünf Sätzen knapp mit 3:2 (19:25, 25:19, 22:25, 25:13, 15:8).
Die Partie verlief extrem ausgeglichen. Weder die Schwechaterinnen noch Hartberg konnten sich entscheidend absetzen. Die Steirerinnen gingen 2:1 in Führung, doch mit dem Rücken zur Wand spielte SVS Post groß auf und schaffte mit einem eindrucksvollen 25:13 den Satzausgleich.
In der Entscheidung legte zunächst der Außenseiter vor und hatte teilweise einen Vorsprung von drei Zählern, doch Schwechat konterte und konnte zum 7:7 ausgleichen. Damit war der Widerstand der beherzt kämpfenden Hartbergerinnen gebrochen. SVS Post sicherte sich mit 15:8 den Cuptitel. SVS-Präsident Heinz Webersdorfer sagte schmunzeld: "Bei so aufreibenden Spielen gehe ich lieber zum Fußball. Das kostet nicht soviele Nerven." Schwechats Topscorerin Cornelia Rimser wurde zur MVP gewählt.
Stimmen:
Karl Hanzl, Obmann SVS Post: "Wir haben ein sehr, sehr gutes Finale gesehen. Es war spannend bis zum Ende. Hartberg war mehr als ein würdiger Gegner. Das ist der 20. Titel, ein schönes Jubiläum."
Irina Brandstetter, Spielertrainerin Hartberg: "Wir haben die Partie im vierten Satz verloren. Da haben wir sehr nachgelassen. Die Enttäuschung ist sehr groß, denn wir haben sehr, sehr gut mithalten können."
ÖVV-Cupfinale, Damen:
SG SVS Post - TSV Sparkasse Hartberg 3:2 (19:25, 25:19, 22:25, 25:13, 15:8)
Spieldauer: 146 Min.
Topscorerinnen: Rimser 22, Riegler 19, Rottmann 15 bzw. Schützenhöfer 18, Fankhauser 13, Pichler 10 - MS/ÖVV
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